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Wahlen zu den Hochschulgremien 2019: Wahlbekanntmachung

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Gemeinsame Unterzeichnung eines "Letter of Intent" am 20. Juni 2019 zwischen der Technischen Hochschule Lübeck und der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung

Anlass für die Kooperation ist die Einrichtung des neuen Bachelor-Studiengangs "Stadtplanung und Ortsentwicklung" an der Technischen Hochschule Lübeck (THL), eines Studiengangs mit hohem Bezug zum planerischen Handeln von Politik und Verwaltung (mit Fokus auf ländliche Räume und Klein- und Mittelstädte) und umfangreichem "Vor-Ort-Anteil". Mit diesem praxisbezogenen Qualifizierungsansatz soll sichergestellt werden, dass den Studierenden nach dem Abschluss ein unkomplizierter Berufseinstieg in die Verwaltungspraxis ermöglicht wird und sich bereits während des Studiums Partnerschaften zwischen den Kommunen und den Studierenden ergeben. Insbesondere den kommunalen Gebietskörperschaften in Schleswig-Holstein wird damit die Möglichkeit eröffnet, Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs in den entsprechenden Fachbereichen einzusetzen. Die FHVD unterstützt vor dem Hintergrund ihrer Zuständigkeit für die Ausbildung im Bereich der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung und ihrem fachlichen Profil die THL bei der Realisierung des neuen Studienangebots.
Die FHVD richtet im Fachbereich Allgemeine Verwaltung eine Professur mit der Denomination "Bau-, Planungs- und Verwaltungsrecht" ein. Die FHVD deckt damit ihre im Fachbereich Allgemeine Verwaltung aufgrund steigender Fallzahlen erforderlichen Unterrichtsbedarfe im Bereich der rechtswissenschaftlichen Fächer ab. Mit dieser Professur sollen Lehrveranstaltungen und Forschungsmöglichkeiten nach Maßgabe der hochschulrechtlichen Vorgaben in beiden Hochschulen durchgeführt und realisiert werden. Für die THL stellt diese Professur insofern auch eine Voraussetzung für die Schaffung des neuen Bachelor-Studiengangs "Stadtplanung und Ortsentwicklung" dar.
Darüber hinaus wird angestrebt, im Rahmen dieser Zusammenarbeit die vorhandenen Netzwerke, Erfahrungen und Kompetenzen beider Institutionen zu nutzen, um mögliche Synergieeffekte bei der curricularen und didaktischen Weiterentwicklung der Studienangebote auch bezogen auf die Digitalisierung der Lehre zu nutzen. Die Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein unterstützt dieses Kooperationsvorhaben ausdrücklich, weil damit auch die gemäß § 3 Abs. 3 HSG angestrebte Zusammenarbeit der Hochschulen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben untereinander gefördert wird.

Letter of Intent THL Lübeck

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Stiftungsprofessur "Digitale Transformation"

An der FHVD in Altenholz wird durch die Nachbareinrichtung Dataport (IT-Dienstleistungen) für die nächsten fünf Jahre eine Stiftungsprofessur zur „Digitalen Transformation“  finanziert.

Die Stiftungsprofessur wird zum einen die Lehre im Bereich der Digitalisierung stärken und weiter vorantreiben, zum anderen wird sie auf der Grundlage praxisnaher Forschungs- und Entwicklungsvorhaben die Kompetenzen und Fähigkeiten zur „Digitalen Transformation“ in der öffentlichen Verwaltung abbilden und weiter entwickeln.

Nach dem Hochschulgesetz Schleswig-Holstein wird die Stiftungsprofessur einem Fachbereich zugeordnet, dieses wird der Fachbereich Allgemeine Verwaltung sein. Allerdings wird die Professur hier fachbereichsübergreifend als „Zentrale Einrichtung“ aufgebaut und geführt. Sie wird wissenschaftlich und lehrend mit allen Fachbereichen kooperieren und interdisziplinär tätig werden. Die Arbeit der Professur und der zentralen Einrichtung wird  durch einen wissenschaftlichen Beirat begleitet, der die Implementierung und die inhaltliche Ausrichtung während der Stiftungsdauer kontinuierlich unterstützen wird.

Die Berufung erfolgt voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres 2020. Für die FHVD ist die Einrichtung der Professur ein weiterer Baustein in der Entwicklung hin zu einem IT-Campus/ Innovationscampus im AZV.

Weitere Informationen finden Sie auch hier: Medien-Information der Staatskanzlei Schleswig-Holstein vom 24. April 2019

 

Parksituation Campus Altenholz

Nach nunmehr sechsmonatiger Bauzeit wurde der neue Parkplatz mit 115 neuen Stellplätzen vor dem Unternehmenssitz von Dataport freigegeben. Einige der neuen Stellplätze sind mit E-Tanksäulen versehen. Hiermit unterstützt Dataport die E-Mobilität am Standort.

Dies sorgt für eine Entspannung der Parksituation in Altenholz. Die Kosten für die Erweiterung des Parkplatzes betragen rund eine Million Euro, die Dataport und das Land Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt haben. Hintergrund der Erweiterung sind die stark gestiegenen Studierendenzahlen der FHVD. Die vorhandenen Parkplätze reichten seit längerer Zeit nicht mehr aus und führten zu Unmut in den benachbarten Straßen rund um die FHVD.

Herr Dr. Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, äußerte: "Mit den neuen Parkplätzen übernimmt Dataport und das Land Verantwortung für das gesamte Miteinander in unserer Nachbarschaft."